
Georgien
Ketevani Zariashvili geboren am 1. März 2007 studiert derzeit in Tiflis (Georgien)an der "Z. Paliashvili Zentralen Musikschule für hochbegabte Kinder" in der Klasse von Esma Kiria.
Schon früh zeigte sie eine ausgeprägte musikalische Begabung und entwickelte sich kontinuierlich zu einer vielseitigen Musikerin. Ketevani tritt regelmäßig bei Konzerten als Solistin auf und sammelte darüber hinaus wertvolle Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Ensembles: Sie musizierte sowohl mit Kammerorchester als auch mit Sinfonieorchester.
Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Entwicklung stehen neben der solistischen Tätigkeit auch das gemeinsame Musizieren und die kammermusikalische Ausdrucksvielfalt. Über die Jahre nahm sie an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben teil – sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin – und erzielte dabei wiederholt mehrere Preise. Ihre bisherigen Erfolge belegen eine konsequente künstlerische Entwicklung, musikalische Reife und eine starke Bühnenpräsenz:
Nationaler Klavierwettbewerb Tiflis „Way of Art“
1. Preis (Diplom), 2016
VI. Nationaler Musikwettbewerb
2. Preis (Diplom), 2016
Nationaler Klavierwettbewerb J. S. Bach
1. Preis (Diplom), 2018
T. Amirejibi VII. Internationaler Klavierwettbewerb
1. Preis (Diplom), 2021
O. Taktakishvili II. Internationaler Wettbewerb
1. Preis (Diplom), 2021
VIII. Internationaler Wettbewerb junger Pianist*innen (Tiflis)
2. Preis (Diplom), 2022
Orbetello Piano Competition (online)
2. Preis (Diplom), 2023
Meliton Balanchivadze Internationaler Wettbewerb für junge Musiker*innen
2. Preis (Diplom), 2025
A. Babajanyan VIII. Internationaler Wettbewerb für junge Pianist*innen, Jerewan (Armenien)
3. Preis (Diplom), 2025
L. Isakadze I. Internationaler Wettbewerb für junge Musiker*innen (Orchesterinstrumente & Kammermusik)
2. Preis (Diplom), 2025
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3 Fragen an Ketevan Zariashvili:
Welchen Klang aus Georgien trägst Du immer mit Dir – auch wenn Du ganz woanders bist?
Der Klang, den ich immer mit mir trage, ist When Almonds Blossomed von Giya Kancheli — diese stille Tiefe und Melancholie erinnert mich immer an Georgien, egal wo ich bin.
Wo in Tiflis würdest Du Beethoven gerne treffen?
Ich würde Mtatsminda Park wählen. Beethoven hätte diesen weiten Blick über Tiflis geliebt — etwas Großes, Freies und Dramatisches, wie seine Musik selbst.
Wann hat Dich Dein eigenes Klavierspiel zuletzt überrascht?
Zuletzt hat mich mein eigenes Spiel bei meinem Solorecital in Zürich überrascht — während Ballade No. 1 in G minor, Op. 23 von Frédéric Chopin hatte ich plötzlich das Gefühl, das Stück erzählt sich von selbst.
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